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Elemente, ICP ASTM D5185

Prüfinstrument bei OELCHECK: Optima 5300V ICP-OES
Probenmenge: 1 ml
Einheit: mg/kg (1.000 mg/kg = 1.000 ppm = 0,1 Gew.%)
Ermittelte Werte: Aluminium, Barium, Blei, Bor, Chrom, Eisen, Kalium, Kalzium, Kupfer, Magnesium, Molybdän, Natrium, Nickel, Phosphor, Schwefel, Silizium, Zink, Zinn

Angabe, wenn die Werte über 1 mg/kg liegen:
Mangan, Silber, Titan, Vanadium
Wertebereich: 0 - 30.000 ppm
Untersuchung für: alle Öle
Kurzbeschreibung:

Zunächst müssen die Ölproben verdünnt werden. Aus den in Probentabletts stehenden Probengefäßen wird mit einem „Diluter“ 1 ml der Probe entnommen, im Verhältnis 1:10 mit Kerosin verdünnt und in ein Reagenzröhrchen eingefüllt.

In einem Probenwechsler werden die Proben vor der Analyse zunächst intensiv gerührt, bevor Sie mit einer peristaltischen Pumpe in den Zerstäuber gepumpt werden. Dort werden Sie mit einem Argonstrom vernebelt. Das Aerosol gelangt danach in eine Zyklonkammer, in der große Tropfen abgeschieden werden. Das so aufbereitete Aerosol gelangt nun in das Plasma, ein Gemisch aus Atomen, Ionen und Elektronen. Die Temperatur beträgt ca. 10.000 °C. Dieses extrem heiße Plasma liefert die Energie zur Anregung der einzelnen Elemente.

Die entstehende emittierte Strahlung, welche für jedes einzelne Element eine charakteristische Wellenlänge besitzt, wird spektral aufgefächert und mit einem CCD-Chip detektiert. Dabei kann ein komplettes Emissionspektrum simultan aufgenommen werden.

Aussage:

Mit dem ICP-Verfahren können mehr als 30 verschiedene Verschleißmetalle, Verunreinigungen und Additive bei einer optimalen Nachweisgrenze bestimmt werden.

Die im Öl vorhandenen Verschleißmetalle sind wichtige Datenträger. Ihr Vorhandensein erlaubt unmittelbare Rückschlüsse auf den Verschleiß der Bauteile bzw. Maschinenelemente, von denen die Partikel stammen könnten. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um korrosiven Verschleiß oder um mechanischen Verschleiß handelt.

Zugrundeliegende Prüfnorm: ASTM D5185