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Ferrographie

Prüfinstrument: Mikroskop
Probenmenge: 10 ml
Untersuchung für: Getriebeöle, Hydrauliköle, Motorenöle
Kurzbeschreibung: Zur Probenvorbereitung wird die Ölmenge über einen schrägen Objektträger geleitet, der in einem definierten Winkel über einem Magneten angebracht ist. Dadurch ordnen sich magnetisierbare Partikel in einer „Spur“ von groß nach klein auf dem Objektträger an. Nichtmagnetische Partikel werden durch diese dann ebenfalls auf dem Objektträger festgehalten. Das so entstandene, lineare Ferrogramm wird anschließend von einem erfahrenen Experten unter dem Mikroskop ausgewertet.
Aussage:

Art und Menge der Partikel, die in einem System entstehen, sind typisch für eben dieses eine System. Folgerichtig, kann man bei genauer Betrachtung von der Art und Menge der vom System „produzierten“ Partikel Aussagen zu Verschleißvorgängen im System ableiten.

Die Ferrographie ermöglicht es dem erfahrenen Experten, mittels genauer Betrachtung der Partikel unter einem Mikroskop, Rückschlüsse auf die Verschleißvorgänge, die zur Entstehung der Partikel geführt haben, zu ziehen.

Somit lassen sich Aussagen darüber treffen, in wieweit unterschiedliche Verschleißmechanismen, wie abrasiver Verschleiß, adhäsiver Verschleiß, Ermüdungsverschleiß Anteil an den entstanden Partikel haben oder inwieweit auch nichtmetallische Partikel im Schmierstoff vorliegen.