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Magische Momente für die ganze Familie im Europa-Park in Rust

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Der Europa-Park in Rust blickt auf eine der erfolgreichsten Unternehmensgeschichten Deutschlands zurück. 250.000 Gäste kamen bereits im Eröffnungssommer 1975. Heute ist das Familienunternehmen das meist besuchte Tourismusziel in Deutschland nach dem Kölner Dom. Mit über vier Millionen Besuchern ist der Europa-Park der mit Abstand größte Freizeitpark in Deutschland und der besucherstärkste saisonale Park weltweit. Über 78 Millionen Menschen haben den Park seit seiner Gründung besucht. 550 Millionen Euro investierte die Familie Mack in die rund 100 Attraktionen und internationalen Shows, die Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie auf einer Fläche von 85 Hektar garantieren. Längst ist der Europa-Park mehr als nur ein klassischer Freizeitpark - eine renommierte Tagungsadresse in unmittelbarer Nähe der Autobahn Karlsruhe/Basel und ein beliebter Standort für Events und Fernsehproduktionen. Durch die vier 4-Sterne Erlebnishotels ist er darüber hinaus ein beliebtes Kurzurlaubsziel für Gäste aus ganz Europa.

In Rust wird für jeden Besucher etwas geboten. Langeweile kommt da niemals auf. Außerdem agieren alle Mitarbeiter nach dem Motto von Roland Mack: „Unsere Gäste verdienen nur das Beste und genau das bekommen sie bei uns“. Eine Vielzahl von Attraktionen warten auf die Besucher. Und je nach Alter und Geschmack mit mehr oder weniger Nervenkitzel. Doch unabhängig davon, wie rasant ein Fahrgeschäft auch sein mag, die Sicherheit geht immer vor. Mehrere Wochen lang führen die TÜV-Experten jährlich sicherheitstechnische Prüfungen durch, testen unter anderem Geschwindigkeit und Bremswirkung sowie das subjektiv erlebte Fahrempfinden und führen Mitarbeiteraudits durch. Als erster Freizeitpark weltweit erhielt der Europa-Park das neue Sicherheitszertifikat der TÜV SÜD Bau und Betrieb GmbH.

Der gläserne Fahrstuhl des Eurotowers eröffnet aus 75 Metern Höhe den Blick auf das Panorama des Rheintals, des Schwarzwalds, der Vogesen und den gesamten Europa-Park mit seinen Fahrgeschäften vom Feinsten. Nervenkitzel pur verspricht der Silver Star, die größte und höchste Achterbahn Europas. Mit 73 Metern Höhe, einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 130 km/h und enormen Fliehkräften bis zu 4 g verspricht er eine besondere Kombination des Gefühls, der Geschwindigkeit und der Schwerelosigkeit. Zunächst müht sich der Zug in mehr als 70 Metern Höhe zum höchsten Punkt der Auffahrt hin – die Anspannung steigt. Kaum erholt von der ersten Sturzfahrt geht es über weitere Hügel, bis gegen Ende des Streckenverlaufs der „Horse Shoe“ kommt. Der Zug steigt wie eine Rakete auf, fährt einen Bogen, wippt zur Seite und wirft sich mit halsbrecherischer Geschwindigkeit in eine 120° Grad Kurve, kaum Zeit um Luft zu holen, bevor es die nächsten Höcker auf- und abgeht und er nach 1.620 Metern Länge wieder in den Bahnhof einfährt.

Über 200 Handwerker sind im Europa-Park beschäftigt. Dazu gehören etwa 30 Mechaniker und 30 Elektriker bzw. Elektroniker, die für die Instandhaltung der Fahrgeschäfte aktiv sind. In der Frühe, bevor die Gäste kommen, und manchmal auch während des Betriebes, prüfen sie täglich sämtliche Sicherheitsfunktionen. Im November sind sie dann im Großeinsatz. Der Park hat geschlossen, und die wichtigsten Elemente aller Fahrgeschäfte, wie Antriebe und Bremsen, werden komplett zerlegt und akribisch untersucht.

Schadensfrüherkennung heißt die Devise! Schließlich darf es möglichst nie zum Stillstand eines Fahrgeschäfts kommen. Seit mehreren Jahren sind Schmierstoffanalysen fest in das Instandhaltungs-Programm integriert. OELCHECK untersucht mindestens einmal jährlich die Hydraulik- und Getriebeöle einiger Fahrgeschäfte. Für den Antrieb und die Bewegungssteuerung der luftig und leicht erscheinenden Attraktionen sind Hochdruckhydrauliken mit einigen hundert Litern Ölfüllung, viele Getriebe und Getriebemotoren mit vollsynthetischen Getriebeölen, tausende von Wälz- und Gleitlager, geschmiert mit Langzeitfett, nötig. Analysiert werden die Öle aus den Hauptattraktionen. Dazu zählen unter anderem die Euro-Mir, deren kreisende Gondeln mit Tempo 80 in die Tiefe sausen, der Matterhorn-Blitz, die Atlantica SuperSplash, mit der Wagemutige vor allem an heißen Tagen den tiefen Sturz ins kühle Wasser genießen – und natürlich die ultimative Achterbahn, der Silver Star. 

Eingesetzt werden Mehrbereichs-Hydrauliköle vom Typ HVLPD 46. Dank ihrer detergierenden Eigenschaften können sie bis etwa 2% Wasser aufnehmen, ohne dass die Funktion der Hydraulik nachhaltig gestört wird. Durch die Mehrbereichscharakteristik ist das Fahr- und Bremsverhalten bei unterschiedlichen Temperaturverhältnissen nahezu konstant, ob kalt bei Betriebsbeginn oder heiß wie bei voller Auslastung. Damit sind solche Öle besonders für den Einsatz in Hydrauliksystemen im Freien besonders gut geeignet. Je nach Getriebetyp verwenden die Instandhalter hochlegierte Industriegetriebeöle vom Typ CLP 220 oder, besonders für die vielen Getriebemotoren mit Schneckengetrieben, Syntheseöle auf Basis von Polyglykolen vom Typ CGLP 460.

Betriebsleiter, Dipl.-Ing. (FH) Achim Stoß: „Die Öle wechseln wir nach festen Intervallen. Diese betragen in der Regel jeweils zwei Jahre. Die zwischendurch vorgenommenen Schmierstoffanalysen von OELCHECK sind für uns ganz wichtig bei der Früherkennung etwaiger Schäden. Diese treten als Frühschädigungen äußerst selten auf und können dann dank der vorbeugenden Maßnahmen im Vorfeld ohne Unterbrechung des Fahrbetriebs bereinigt werden. Schließlich sind wir unseren Gästen verpflichtet. Sie wollen im Europa-Park unbeschwert ihre Freizeit genießen. Und wir sorgen für ihr ungestörtes Fahrvergnügen bei maximaler Sicherheit.“

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