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Terminator und Crambo – die Hochleistungszerkleinerer von Komptech-Farwick

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Insidern aus der Abfallbranche sowie dem Garten- und Landschaftsbau ist Komptech-Farwick ein Begriff. Unter diesem Markennamen produziert und vertreibt die österreichische Heissenberger & Pretzler GmbH ihre Maschinen und Anlagen zur mechanisch-biologischen Behandlung von Abfällen. Dazu gehören vor allem Kompostwendemaschinen und Hochleistungszerkleinerer. Das Produkt-Programm wird abgerundet durch eine strategische Partnerschaft mit der Firma Maschinenbau Farwick GmbH Oelde, dem Spezialisten im Bereich Sieb- und Reinigungstechnik. Damit verfügt Komptech-Farwick über ein komplettes Produktprogramm für die mechanisch-biologische Behandlung fester Abfälle.

Kompostierer und Zerkleinerer von Komptech-Farwick sind in fast allen Ländern im Einsatz. Doch so unterschiedlich die Betriebsbedingungen oft auch sind, zwei Kriterien haben sie alle gemeinsam:

  • Das Kernstück der Anlagen ist ihr Hydrauliksystem.
  • Nahezu alle Anlagen werden im Außenbereich eingesetzt.

Dabei werden vor allem von den Zerkleinerern absolute Höchstleistungen gefordert.
Die Anlagen der Serie „Terminator“ sind die Spezialisten für das Zerkleinern aller Arten von festen Abfällen und Altholz. Sie zerkleinern bis zu 70t/h. Selbst ausrangierte Bahnschwellen stellen keine besondere Herausforderung für den Terminator dar.

Die Serie „Crambo“ zerkleinert vorrangig Grünschnitt, Paletten und Altholz für die Verwertung als Biomasse. Dabei drücken zwei gegenläufige Zerkleinerungswalzen das Material gegen den Schneidekamm auf dem darunter liegenden Siebkorb. Sein Zerkleinerungswerkzeug ist mit zwei Schnecken und 134 Schneidelementen bestückt. Mit einer Drehzahl von 37/min läuft der Crambo langsam und räumt dabei gründlich auf.

Sein hydraulischer Antrieb arbeitet mit voller Ausnutzung der Motorenleistung. Das Hydrauliksystem der Anlagen fasst bis zu 200 l Hydrauliköl. Die Hochleistungs-Zerkleinerer und ihre Komponenten sind absolut robust und für härteste Betriebsbedingungen ausgelegt. Trotz Einbau wirksamer Schutzmechanismen sind Störungen und Schäden an den Aggregaten nicht immer auszuschließen. Dabei sind vorrangig die Hydrauliksysteme betroffen.

Um auf Nummer sicher zu gehen und alle Möglichkeiten auszuloten, nutzt Komptech-Farwick grundsätzlich bei jedem Schaden die Schmierstoffanalysen von OELCHECK. Dank ihrer Mithilfe lässt sich nämlich die Schadensursache dann genau ermitteln. Meistens handelt es sich um Mängel in der Wartung wie:

  • Oxidiertes, abgebautes Öl wegen Versäumen des fälligen Ölwechsels.
  • Nachfüllen eines anderen Öltyps oder eines Öls mit falscher Viskosität.
  • Verschleiß wegen Verunreinigungen auf Grund nicht gewechselter Filter.

Doch nicht nur bei der Schadensermittlung setzt Komptech-Farwick auf OELCHECK. Da die Anlagen in der Regel im Freien arbeiten, wurde der Einsatz von Mehrbereichshydraulikölen des Typs HVLP erprobt.

Doch keines dieser Öle war in der Lage, die Anforderungen der Anlagen zu meistern.
Deswegen wurden Mehrbereichs-Motorenöle als Hydrauliköl eingesetzt. Doch auch diese Öle zeigten Schwächen bei der Scherstabilität.

Erst mit der Unterstützung von OELCHECK wurde ein teilsynthetisches Motorenöl eines bestimmten Herstellers ermittelt, das auch bei den hohen Drücken scherstabil bleibt. 

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