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Hydraulikfluids

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Sauber, hell und transparent – so sehen die meisten Hydraulikfluids im Probengefäß aus. Doch oft trügt der schöne Schein! Das menschliche Auge kann feine Verunreinigungen, die kleiner als 50 µm sind, gar nicht erkennen. Dabei können besonders die feinen Partikel das Hydrauliksystem empfindlich stören. Diese kleinen Bestandteile werden in µm und damit in Millionstel Meter gemessen. Ist ein Hydraulikfluid mit vielen Partikeln ab einer Größe von 4 µm belastet, ist bereits Vorsicht angesagt. – Die Reinheit der Fluids ist jedoch eine Voraussetzung für den sicheren Betrieb moderner Hydrauliksysteme. Auswahl, Pflege und regelmäßige Überwachung der Hydraulikfluids mit Laboranalysen werden dabei immer wichtiger.


Eine anspruchsvolle Doppelrolle

Hydraulikfluids arbeiten als Medium zur Kraftübertragung und als Schmierstoff zugleich. Welch große Leistung sie in dieser Doppelrolle vollbringen, wird in der Regel viel zu wenig honoriert. Dabei nehmen die Anforderungen an sie noch ständig zu, denn sie müssen Schritt halten mit der technologischen Weiterentwicklung der Hydrauliksysteme. Diese werden immer leistungsstärker und kompakter. Kleinere Ölfüllmengen sorgen für steigende Umlaufgeschwindigkeiten der Öle und oft auch noch für höhere Betriebstemperaturen und Drücke. Spalttoleranzen nehmen ab, Kolben und Ventile haben weniger Spielraum. Gleichzeitig ist ein effizienter und störungsarmer Langzeiteinsatz der Hydrauliksysteme über Jahre hinweg mittlerweile selbstverständlich. Doch dies gelingt nur, wenn die Hydraulikfluids über das entsprechende Leistungsvermögen und die notwendige Reinheit verfügen.


Reinheit ist trumpf

Hydraulikfluids sind Konstruktionselemente der komplexen Systeme. Sie sind kein beliebig austauschbares Produkt und müssen sorgsam ausgewählt, gepflegt und überwacht werden. Dabei spielt neben ihrer Viskosität ihre Reinheit eine ganz entscheidende Rolle und dies von Anfang an. Harte aber auch weiche Verunreinigungen in Hydraulikfluids sind immer ein Risikofaktor für die Systeme. Je nach Anwendungsbereich verursachen sie den größten Teil sämtlicher Hydraulikausfälle. Vor allem harte Partikel, wie Staub, Abrieb von Metallen oder Dichtungsmaterialien sowie weiche, klebrige Bestandteile aus gealterten Additiv-Komponenten und Oxidationsprodukten sowie Wasser, belasten die Hydraulikfluids. Ihre Auswirkungen sind meistens gravierend: die Partikel verursachen Verschleiß an Pumpen, Ventilen, Motoren, Zylindern, Dichtungen und Schläuchen. Die Steuerkanten der Ventile können verkleben und Ventile blockieren. Filter setzen sich schneller zu und müssen häufiger getauscht werden. Ablagerungen in den Wärmetauschern führen zu höheren Betriebstemperaturen und kürzerer Öllebensdauer. Leckagen können an Ventilen, Pumpen, Zylindern und Motoren auftreten. Außerdem sinkt der Wirkungsgrad der Hydraulik. - Zum Artikel

Weitere Übersichten und Tabellen

Wie sauber sind Ihre Probengefäße?

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Wir lassen die Hydraulikfluids aus unseren Baumaschinen regelmäßig mit dem Analysenset 2 für Mobil-Hydrauliken analysieren. Darin enthalten ist auch die Partikelzählung nach ISO 4406. Aber wie sinnvoll ist eine derartige Analyse, wenn das Hydraulikfluid in einem Probengefäß, das ja auch Partikel enthält, zum Labor gesendet wird? Werden die Ergebnisse der Analyse durch den Transport der Probe im Probengefäß beeinflusst? Wie sauber sind Ihre Probengefäße? Können Sie Aussagen dazu treffen, wie viele Partikel in einem neuen Probengefäß sind und welche Größe sie haben? - Zum Artikel

Weitere Beiträge aus "Nachgefragt"


REM-EDX

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REM-EDX, dieses Kürzel hat es in sich! Es steht für das neue Prüfverfahren „Raster-Elektronen-Mikroskopische Untersuchung mittels energiedispersiver Mikrobereichsanalyse“. Damit wird die elementare Zusammensetzung von Partikeln exakt bestimmt. Basierend auf den Ergebnissen von ermittelten Metalllegierungen lassen sich Rückschlüsse auf etwaige Komponenten ziehen, von denen die Teilchen mit wenigen Mikrometern Größe stammen. Eine REM-EDX-Analyse ist somit die perfekte Unterstützung bei der Suche nach Maschinenelementen mit Verschleißerscheinungen oder für die Bestimmung von Verunreinigungen in Form von Feststoffen. Die Untersuchungen führt die Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH (IABG) in Ottobrunn bei München durch. Der Kooperationspartner von OELCHECK verfügt über die entsprechende Hightech-Ausstattung sowie eine fundierte Expertise in der Untersuchung und Bewertung komplexer Schadensereignisse. - Zum Artikel

Weitere Prüfverfahren und Geräte im OELCHECK-Labor