Do-it-yourself aus dem Internet – Was kann so ein schneller Öltest wirklich?
Erscheinungsjahr: 2026
Im Internet werden von verschiedenen Herstellern Schnelltests für Schmieröle angeboten. Dabei soll ein einziger Tropfen für eine Diagnose des Öls ausreichen. Das Testergebnis zeigt, ob das Öl noch fit für den weiteren Einsatz ist oder gewechselt werden muss. Angeblich sind auch noch etwaige Schäden frühzeitig erkennbar. Können diese Versprechungen wirklich stimmen?
Kühlmittel für E-Autos – Neue Maßstäbe für die Sicherheit der Batteriesysteme
Erscheinungsjahr: 2026
BYD, der weltweit größte Hersteller von Elektroautos und Plug-in-Hybriden aus China, möchte alle in Europa verkauften E-Autos innerhalb von drei Jahren vor Ort produzieren und damit auch mögliche EU-Zölle umgehen. Im Bau sind bereits Werke in Ungarn und der Türkei. Als Standort für ein drittes Werk* ist Spanien im Gespräch. Im österreichischen Graz laufen bei Auftragsfertiger MAGNA Steyr bereits Fahrzeuge der chinesischen Marken GAC und XPeng vom Band. In die Autoproduktion in Europa werden jeweils auch lokale Zulieferer eingebunden.
Nahezu sämtliche Produkte europäischer Zulieferer müssen allerdings den GB-Standard (Guobiao) der Standardization Administration of the People’s Republic of China erfüllen. Davon sind auch Betriebsmittel betroffen. Ab 01. Oktober 2025 sollen alle Kühlmittel für den Einsatz in Lithium-Ionen-Akkus der E-Autos von BYD und anderen Herstellern der neuen Norm GB 29743.2-2025 entsprechen. Und diese fordert vor allem eine extrem niedrige elektrische Leitfähigkeit von unter 100 μS/cm (Mikrosiemens) sowie mit einem zulässigen Anstieg auf 300 μS/cm im Laufe der Nutzung. Mit der verschärften Norm soll das Risiko von Kurzschlüssen und thermischem Durchgehen (Thermal Runaway) deutlich reduziert werden.
Schmierfette – Welchen Vorteil bringt die Bestimmung von Verschleiß- und Additivelementen mittels ICP-OES?
Erscheinungsjahr: 2025
Unsere Förderanlagen arbeiten in staubiger und oft auch feuchter Umgebung. Stöße und Vibrationen kommen hinzu. Die Schmierfette der Lager lassen wir regelmäßig bei Ihnen untersuchen. Neben etwaigen Verunreinigungen interessieren uns dabei vor allem auch die Verschleiß- und Additivelemente.
In der Sommerausgabe 2023 des OELCHECKERS haben Sie darüber informiert, dass Sie ein neues Verfahren zur Bestimmung dieser Elemente einsetzen. In den Laborberichten werden die Verschleiß- und Additivelemente nach wie vor in mg/kg ausgewiesen. Welchen Vorteil bietet uns die neue Methode überhaupt?