Neues IC-Gerät ist im Einsatz! – Mehr Kapazität in der Kühlmittelanalytik
Erscheinungsjahr: 2026
Die Kühlmittelanalytik im OELCHECK-Labor hat ihre Messkapazität weiter ausgebaut: Bereits seit April 2026 ist ein viertes Ionenchromatographie-Gerät (IC 4) in Betrieb.
Was die Ionenchromatographie sichtbar macht
Wie bereits mit den drei bestehenden Geräten werden auch mit IC 4 Anionen im Kühlmittel untersucht. Dabei handelt es sich um negativ geladene Teilchen, die beispielsweise aus dem Ansetzwasser stammen, als Additive im Kühlmittel enthalten sind oder beim Abbau des Glykols entstehen.
Für die Analyse wird die verdünnte Probe durch eine Trennsäule geleitet. Da die einzelnen Ionen unterschiedlich lange in der Säule zurückgehalten werden, erreichen sie den Ausgang nacheinander. Dort werden sie von einem Detektor erfasst und ihre jeweilige Konzentration in mg/l bestimmt. Grundlage der Untersuchung ist die Prüfnorm ASTM D5827.
Erfasst wird ein breites Spektrum: Fluorid, Chlorid, Bromid, Nitrit, Nitrat, Sulfat und Phosphat ebenso wie anionische Abbauprodukte des Glykols – darunter Glykolat, Acetat, Formiat, Adipinat und Oxalat.
Bei den OELCHECK Kühl- und Frostschutzsets ADVANCED, PREMIUM und ULTRA ist die Ionenchromatographie fester Bestandteil des Testumfangs. Die ermittelten Werte liefern wichtige Hinweise auf die Qualität des Ansetzwassers, den Gehalt bestimmter Additive sowie auf Abbauprozesse im Kühlmittel.
Mehr Kapazität für steigende Probenzahlen
Aufgrund kontinuierlich steigender Probenzahlen stieß die vorhandene IC-Kapazität trotz laufender Methodenoptimierungen zunehmend an ihre Grenzen. Mit der Inbetriebnahme des IC 4 steht nun zusätzliche Messkapazität zur Verfügung. So können auch wachsende Probenzahlen effizient abgearbeitet und die gewohnt schnellen und zuverlässigen Analysen sichergestellt werden.
Das neue Gerät ist vollständig in die bestehenden Laborabläufe integriert und unterstützt die drei bisherigen IC-Systeme bei der routinemäßigen Kühlmittelanalytik.
OELCHECKER Sommer 2026 | Seite 6