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Elemente, ICP für Kraftstoffe

Prüfinstrument bei OELCHECK: Perkin Elmer Optima 5300V ICP-OES
Probenmenge: 5 ml
Einheit: mg/kg (1.000 mg/kg = 1.000 ppm = 0,1 Gew.%)
Ermittelte Werte: Aluminium, Barium, Blei, Bor, Chrom, Eisen, Kalium, Kalzium, Kupfer, Magnesium, Molybdän, Natrium, Nickel, Phosphor, Schwefel, Silizium, Zink, Zinn

Angabe, wenn die Werte über 1 mg/kg liegen:
Mangan, Silber, Titan, Vanadium
Wertebereich: 0 - 5.000 ppm
Untersuchung für: Dieselkraftstoff
Kurzbeschreibung:

Die Proben werden vor der Analyse zunächst in einem Probenwechsler intensiv gerührt, bevor Sie mit einer peristaltischen Pumpe in den Zerstäuber gepumpt werden. Dort werden Sie mit einem Argonstrom vernebelt. Das Aerosol gelangt danach in eine Zyklonkammer, in der große Tropfen abgeschieden werden. Das so aufbereitete Aerosol gelangt nun in das Plasma, ein Gemisch aus Atomen, Ionen und Elektronen. Die Temperatur beträgt ca. 10.000 °C. Dieses extrem heiße Plasma liefert die Energie zur Anregung der einzelnen Elemente.

Die entstehende emittierte Strahlung, die für jedes einzelne Element eine charakteristische Wellenlänge besitzt, wird spektral aufgefächert und mit einem CCD-Chip detektiert. Dabei kann ein komplettes Emissionspektrum simultan aufgenommen werden.

Aussage:

Mit dem ICP-Verfahren können mehr als 30 verschiedene Metalle, Verunreinigungen und Additive bei einer optimalen Nachweisgrenze bestimmt werden.

Verunreinigungen können wichtige Hinweise auf mögliche Probleme geben. Werden bestimmte, für Additive typische, Elemente gefunden, kann dies ein Hinweis auf eine mögliche Kontamination, z.B. mit Motorenöl oder in einigen Fällen auch mit Öl aus einer Hydraulik sein.

Wird in der Elementanalyse z.B. Eisen gefunden, kann das ein Hinweis auf Korrosion oder auch den Zusatz von Eisen enthaltenden Kraftstoffzusätzen sein.

Zugrundeliegende Prüfnorm: OPV 01.046