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Verdampfungsverlust nach Noack

Prüfinstrument: Mikroskop
Probenmenge: 150 ml
Einheit: %
Untersuchung für: Motorenöle, Umlauföle
Kurzbeschreibung: Die zu prüfende Probe wird in einen Tiegel eingewogen, der 60 Minuten auf 250 °C geheizt wird. Dabei wird ein konstanter Luftstrom durch den Tiegel gesaugt und die Abnahme der Probenmenge gemessen.
Aussage:

Bei Schmierölen, insbesondere bei mineralölbasischen Produkte, handelt es sich in der Regel um Vielstoffgemische. Das bedeutet u.a., dass diese Produkte keinen Siedepunkt aufweisen, sondern einen, zum Teil sehr breiten, Siedebereich. Wie breit der Siedebereich ist, wird im Wesentlichen dadurch beeinflusst, aus welchen Fraktionen das Grundöl hergestellt worden ist. Auch vorgelöste Additive haben einen Einfluss auf das Verdampfungsverhalten eines Schmierstoffes.

Der Verdampfungsverlust nach Noack differenziert Schmieröle nach ihrem Verdampfungsverhalten und letztendlich damit auch dem Ölverbrauch in der Anwendung. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass in der jeweiligen Anwendung auch noch andere Faktoren den Ölverbrauch beeinflussen können.

Die Bestimmung des Verdampfungsverlustes nach Noack ist auch in einigen Schmierstoffspezifikationen, wie z.B. ACE oder API für Motorenöle gefordert.

Zugrundeliegende Prüfnorm: DIN 51581