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Oxidationsbeständigkeit (Fett)

Prüfinstrument bei OELCHECK: RPVOT-Testgeräte mit zusätzlicher Apparatur zur Aufnahme von Fettproben
Probenmenge: 20 g
Einheit: psi
Ermittelte Werte: Oxidationsstabilität
Untersuchung für: Frischfette
Kurzbeschreibung:

Beim Test wird das Schmierfett in einer hermetisch verschlossenen Druckkammer bei einer Temperatur von 99 °C und einem Druck von 110 psi reinem Sauerstoff ausgesetzt. Durch Oxidation wird der Sauerstoff verbraucht und somit sinkt wiederum der Druck in der Druckkammer. Da sich im Schmierfett Oxidationsinhibitoren befinden, kann ein solcher Druckabfall verhindert werden, solange noch Additive den Sauerstoff abpuffern können.

Die Alterung wird für eine vereinbarte Zeit (typisch sind 100 oder 200 h) simuliert. Das Ergebnis ist der Druckabfall in dieser Zeit. Dabei wird die Oxidationsstabilität des gesamten Schmierfetts und nicht nur des separierten Grundöls bestimmt. Dank der so ermittelten Werte kann auf die Oxidationsstabilität des Fetts bei seinem Praxiseinsatz geschlossen werden. Je geringer der Druckabfall am Testende ist, umso besser ist das Fett gegen frühzeitiges Altern gewappnet.

Aussage: Immer mehr Schmierfette werden zur Langzeit- oder gar Lebensdauerschmierung eingesetzt. Dabei sollten besonders die Fetthersteller und Konstrukteure der OEM schon im Vorfeld wissen, wie oxidationsbeständig die jeweils einsetzbaren Fette definitiv sind, schließlich altert auch ein Langzeitfett. Dabei lassen es vor allem hohe Temperaturen und Sauerstoff in der Luft oxidieren. Nicht immer ist es möglich, ein Frischfett in einem recht aufwändigen Wälzlagertest, wie z.B. dem FE 8 anhand eines Prüflaufs mit 10 Lagern, zu beurteilen. Damit eine einheitliche Aussage zu oxidationsbedingten Nachschmierintervallen gemacht werden kann, testet OELCHECK die Oxidationsstabilität von Schmierfetten.
Zugrundeliegende Prüfnorm: ASTM D942